1920
1920 strömen über 1.300 Studenten an die Technische Hochschule, man spricht auch von einem „Nachkriegsstudentenberg“.
1930
1940
1944
Durch die Bombardierung Aachens am 11. April 1944 wird das Haus der Studentenschaft vollständig zerstört. Die verheerenden Kriegsschäden verschlechtern die Lage der Zivilbevölkerung in der Stadt zunehmend.

Das Studentenwerk wird am 1. Juli 1947 als
„Studentenhilfe e. V.“ von Walter Eilender neu gegründet. Als Geschäftsführer wird Hans Redding benannt. Er beginnt mit 21 Mitarbeitern.
1950
1957
Ab sofort heißt die Studentenhilfe wieder Studentenwerk Aachen e. V.
1960
1970

Neue Einrichtungen in den Siebzigern:
Mensa Bayernallee, 1973
Wohnheim Bärenstraße 5, 1973
Wohnheim Am Weißenberg, 1973
Wohnheim Bayernallee, 1975
Wohnheim „KaWo 1“ (Bild), 1977
Familienwohnungen Rütscherstraße, 1978
Forum-Cafete, 1978
Wohnheim Schillerstraße, 1979
Wohnheim Jan-von-Werth-Straße, 1979
1974
Der Studentenwerk e.V. wird in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt. 1974 tritt das neue Studentenwerkgesetz der Landesregierung NRW in Kraft.

1976
In der alten Molkerei Gatzweiler an der Pontstraße wird die Mensa 6 eröffnet. Sie bietet insgesamt 450 Plätze. Ab 1976 findet dort in regelmäßigen Abständen die von Studierenden betriebene Oldiethek statt. Wegen der Überbauung des Parkplatzes (heutige Milchstraße) wird sie 2006 geschlossen.

1977
Geschäftsführer von 1977 bis 1979 ist Dieter Schinzel. Danach wird das Studentenwerk ein Jahr lang kommissarisch geleitet.
1980

1980
Der Jurist Werner Stark wird der dritte Geschäftsführer der Studentenwerk-Nachkriegsgeschichte und wird den Posten 25 Jahre innehaben.

1983
Richtfest in der Kullenhofstraße – am 1. Oktober 1983 wird das neue Wohnheim gegenüber vom Klinikum für 478 Studierende eröffnet.

1985
Die 1980er-Jahre sind die Blütezeit der Punk- und New-Wave-Konzerte am Pontwall.

1987
Ein neues Studentendorf ist entstanden: Die „Gebrannte Mühle“ am Mattschö-Moll-Weg bietet Studierenden 132 WG-Zimmer, 90 Apartments und 19 Familienwohnungen. 13 Jahre später wird auf dem gleichen Grundstück die Kita Pusteblume gebaut.
1990
1992
Das Studentenwerk übernimmt das Kellergewölbe im Hauptgebäude Templergraben und eröffnet dort eine Cafeteria für Studierende und Hochschulbeschäftigte. 14 Jahre später wird daraus die Mensa Bistro Templergraben.

1993
Im FH-Gebäude an der Eupener Straße eröffnet eine weitere Mensa des Studentenwerks.
1992
Sieben Tage lang steht das Studentenwerk still: Unter der ÖTV treten die Beschäftigten in den Totalstreik und kämpfen für höhere Löhne. Es kommt sogar zur Aussperrung der Kolleginnen und Kollegen, die der Gewerkschaft nicht angehören.

Bauboom der Neunziger
Aachen und Jülich brauchen neue Wohnheime. In den Jahren 1992 bis 1999 entstehen:
Wohnheim Bärenstraße 19–21 (1992)
Wohnheim KaWo 2 (1993)
Wohnheim Halifaxstraße (1994)
Wohnheim Solar-Campus I Jülich (1998)
Übernahme Wohnheim FAHO (1999)
2000

2000
Die Kita Pusteblume wird eröffnet. Die Planungsgeschichte hatte bereits in den 1980er-Jahren begonnen, nach Novellierung des Kindergartengesetzes wird es dem Studentenwerk schließlich möglich, Träger der Studenten-Kita zu werden.
2005
Dirk Reitz löst den in den Ruhestand gegangenen Werner Stark ab und übernimmt den Posten des Geschäftsführers. Unter seiner Leitung entsteht 2007 das hundertprozentige Tochterunternehmen „StW aachen SERVICE gmbh“, das die Reinigung und das Personal des Caterings stellt.
2008
Das Studentenwerk eröffnet sein 21. Wohnheim: Seit Oktober 2008 wohnen 87 Studierende im Wohnheim Seilgraben
34–36. Das Studentenwerk hat das Haus vom Orden der Schwestern der heiligen Elisabeth übernommen.

2009
Gemeinsam mit der FH Aachen wird die Kita Sonnenstrahl in der Bayernallee eröffnet.
2010
2010
Die seit 2009 bestehende „Kinderkiste“ am Jülicher FH-Campus zieht nach der Errichtung des neuen Campusgebäudes in die Heinrich-Mußmann-Straße um und wird zum „Wolkennest“.

2010
Wohin der Weg der modernen Studentenwerk-Mensen geht, zeigt die neue Einrichtung in Jülich, die direkt am FH-Campus liegt.
2011
In Kooperation mit der RWTH betreibt das Studentenwerk am Aachener Königshügel nun seine fünfte Kita. Vornehmlich werden dort die Kinder von Hochschulbeschäftigten betreut. Es gibt insgesamt 42 Plätze.

2012
Endlich: Der lang ersehnte Umbau der Hauptmensa beginnt! Die Beschäftigten ziehen für zwei Jahre in ein Übergangsdomizil in der Peterstraße, die Studierenden in ein Mensazelt am Kármán-Auditorium.
2015
Aus „Studentenwerk Aachen“ wird „Studierendenwerk Aachen“ – per Gesetz werden nun alle Studentenwerke in NRW gendergerechte Namen tragen.
Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems macht sich bezahlt: Für seine Mensen und Cafeterien wird dem Studierendenwerk Aachen ein TÜV-Zertifikat nach ISO 9001 übergeben.
2019
Seit Oktober 2019 ist es amtlich: Die Katholische Fachhochschule (KatHO), Abteilung Aachen, gehört nun zum Zuständigkeitsbereich des Studierendenwerks. Es ist die vierte Aachener Hochschule – nach der TH kam 1971 die Fachhochschule Aachen und1993 die Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen, hinzu.
2020
Studierendenwerk heute
Im Jahr 2020 ist das Studierendenwerk Aachen eines von insgesamt 57 deutschen Studentenwerken und betreut mit seinen rund 360 Beschäftigten fast 63.000 Studierende in Aachen und Jülich. Es betreibt neun Mensen, 24 Wohnheime sowie fünf Kindertagesstätten und vermittelt BAföG. Im Vordergrund steht dabei nach wie vor der soziale Gedanke, allen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen: Ein Mensaessen bekommt man beispielsweise schon für 1,80 Euro, ein Zimmer im Studentenwohnheim für unter 200 Euro im Monat.

2020
Happy Birthday! Das Studierendenwerk startet im Januar in sein Jubiläumsjahr.
Corona trifft Jubiläum
Es ist zwar eigentlich das Jahr des großen Jubiläums – aber es ist eben auch das Corona-Jahr. Das Virus bestimmt den Alltag: Ab März 2020 schließen alle gastronomischen Einrichtungen, persönliche Sprech- werden zu Telefonzeiten, viele Beschäftigte gehen in Kurzarbeit. Aus diesem Grund beschließt das Studierendenwerk, alle zum 100-jährigen Bestehen geplanten Aktionen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.